Endgültige Daten für das Jahr 2019 liegen vor: Pro-Kopf-Verbrauch weiter über 14 kg, Lachs bleibt der Fisch-Liebling in Deutschland

 

Hamburg, 9.3.2021. Das Fisch-Informationszentrum e. V. hat die Daten zum Verzehr von Fisch, Krebs- und Weichtieren für das Jahr 2019 nach endgültigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aktualisiert: Der endgültige Pro-Kopf-Verbrauch 2019 liegt weiterhin über der 14-kg-Marke und beträgt 14,3 kg. Das vorläufige Ergebnis für das Jahr 2019 lag mit 13,3 kg noch weit unter dieser Marke.

Und auch bei den Spitzenreitern hat sich ein Trend bestätigt: Lachs führte auch 2019 die Rangliste der am meisten verzehrten Fisch-, Krebs- und Weichtierarten weiterhin an. Alaska-Seelachs bleibt auf Platz 2, gefolgt von Thunfisch, Hering und Garnelen auf den Plätzen 3 bis 5.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Markt für Fischereierzeugnisse im Jahr 2020 lassen sich noch nicht beziffern. Die Versorgung des deutschen Marktes mit Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen hat im ersten Jahr der Corona-Pandemie jedoch alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette Fisch vor außerordentliche Herausforderungen gestellt. Insgesamt rechnet das FIZ mit einem Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauches.

Die zeitweise Schließung von Betrieben der Hotellerie und Gastronomie sowie der Schulen und Kindertagesstätten sowie ein verstärktes Arbeiten von zuhause aus haben zu einer Verschiebung der Nachfrage weg vom Außer-Haus-Verzehr hin zu einer Zunahme der Nachfrage nach Fisch und Seafood im Lebensmitteleinzelhandel einschließlich des Online-Handels geführt.

Die Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie haben quasi über Nacht besonders die Betriebe getroffen, deren Kunden vor allem aus der Gastronomie und dem Eventbereich kamen. So z. B. die Fischerei, die ihre Fänge vielfach direkt als Frischfisch und frisch an die Unternehmen der Gastronomie geliefert hatte. Die Unternehmen des Fischimport- und Fischgroßhandels sowie der Fischverarbeitung konnten nicht oder nur vereinzelt auf andere Vertriebskanäle umstellen, da die Ausrichtung auf Unternehmen des Gastrobereiches sich vielfach von den Anforderungen des Lebensmittelhandels unterscheidet und die Kanäle somit nicht eins zu eins austauschbar sind.

 

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