Nach Schätzungen des FIZ wird der Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch und Meeres­früchten im Jahr 2018 eine Menge von 14,4 kg nach 14,1 kg im Jahr 2017 er­reichen. Für das aktuelle Jahr geht das FIZ von einem anhaltend hohen Fischverbrauch von über 14 kg aus.

 

Neuer Spitzenreiter der am meisten verzehrten Fischarten ist Alaska-Seelachs, gefolgt von Lachs und erstmals Thunfisch, der den Hering auf Platz 4 verwiesen hat. Garnelen gehören zu den 5 am häufigsten nachgefragten Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen.

Spitzenreiter im Fischeinkauf waren im Jahr 2018 die Verbraucher in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, während im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg noch Platz für Fisch und Meeresfrüchte in den Einkaufswagen ist.

„Die Wertschätzung für Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland bleibt auf hohem Niveau“, stellt René Stahlhofen, neuer Vorsitzender des FIZ, bei der Vorlage der aktuellen Zahlen fest. „Auch für die Zukunft erwarten wir eine weiter ansteigende Nachfrage, da Fisch und Meeresfrüchte sowohl im Einkauf für den privaten Konsum als auch im Außer-Haus-Verzehr beliebte Lebensmittel sind, die durch Vielfalt, Sicherheit und Genuss einen positiven Beitrag für eine ausgewogene Ernährung bieten.“

Weitere Informationen rund um Fisch und Meeresfrüchte und über einen nachhaltigen Fischeinkauf stehen auf der Homepage des FIZ (www.fischinfo.de) sowie über die Internetangebote „Fischbestände online“ (www.fischbestaende-online.de) und „Aquakulturinfo“ (www.aquakulturinfo.de) bereit.

 


Kontakt für weitere Informationen:
Fisch-Informationszentrum (FIZ) e.V.
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