Januar 2026
Nach den Feiertagen: Tiefkühl- und Dosenfisch übernehmen
Der Dezember bleibt traditionell stärkster Monat für Fisch: Im Dezember 2024 wurden 40.313 Tonnen Fisch und Fischprodukte gekauft. Im darauffolgenden Januar 2025 lag der Verbrauch mit 39.957 Tonnen nur leicht darunter – ein moderater Rückgang nach den Feiertagen.
Deutlicher zeigen sich die Verschiebungen in einzelnen Produktgruppen: Frischfisch erreichte im Dezember 2024 gut 8.000 Tonnen. Im Januar 2025 fiel der Konsum jedoch auf knapp 6.700 Tonnen. Auch typische Festtagsprodukte verloren spürbar an Bedeutung. Marinierter Fisch sank von 6.540 Tonnen im Dezember auf gut 6.100 Tonnen im Januar. Geräucherter Fisch ging noch deutlicher zurück – von rund 5.600 Tonnen im Dezember 2024 auf knapp 3.800 Tonnen im Januar 2025.
Gleichzeitig sorgten lagerfähige Produkte wie Tiefkühl- und Dosenfisch im Januar 2025 für stabile Konsummengen. Nach den Feiertagen sind diese Produkte besonders gefragt: praktisch, lange haltbar und jederzeit verfügbar. Tiefkühlfisch lag im Dezember 2024 bei rund 11.000 Tonnen und stieg im Januar 2025 auf knapp unter 13.000 Tonnen. Dosenfisch entwickelte sich ähnlich: Nach 5.971 Tonnen im Dezember wurden im Januar regelmäßig höhere Mengen gekauft – im Januar 2025 waren es 7.379 Tonnen.
Fazit: Während frischer, marinierter und geräucherter Fisch nach den Feiertagen deutlich an Nachfrage verloren, hielten Tiefkühl- und Konservenprodukte den Markt im Januar 2025 stabil.