Die Ausgaben der privaten Haushalte in Deutschland für Fisch und Meeresfrüchte lagen nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung im April 2020 bei 456 Mio. € und haben damit die Ausgaben im Dezember 2019 in Höhe von 432 Mio. € überrundet. Bislang waren die Dezemberumsätze immer die höchsten in einem Jahr!

Auch die Einkaufsmenge hat im April 2020 mit 42.494 Tonnen im Vergleich zu den Vorjahresmonaten einen neuen Absatzrekord eingefahren.

„Die Entwicklung ist deshalb so bedeutend, weil über den typischen Ostereffekt hinaus mehr Fisch und Meeresfrüchte in Deutschland eingekauft wurden“, sagt Dr. Keller, Geschäftsführer des Fisch-Informationszentrums e. V. „Dies weist auf eine hohe Wertschätzung der Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte hin.“

Das Interesse der Verbraucher galt im April 2020 erneut den Fischerzeugnissen aus der Tiefkühltruhe (+ 16,9 %) sowie den Fischmarinaden (+ 26,4 %). Auch die Einkaufsmenge von Fischdauerkonserven nahm mit + 25,4 % weiterhin überproportional im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.

Frischfisch (+ 7,9 %) und Räucherfisch (+ 14,1 %) wurden ebenfalls mehr nachgefragt, obwohl diese Lebensmittel sehr viel höherpreisiger sind als die anderen Fischprodukte.

Ob sich diese positive Entwicklung fortsetzt, bleibt abzuwarten. „Die Sommermonate sind noch keine klassische Fischsaison“, führt Dr. Keller aus. „Es bleibt abzuwarten, ob sich der neue Trend auch in die anstehende Grillsaison übertragen lässt.“

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