Fisch-Informationszentrum

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In Deutschland wurde im Jahr 2017 der langfristige positive Trend beim Einkauf von Fisch und Meeresfrüchten bestätigt. So sind die Ausgaben der Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte im Jahr 2017 auf 3,9 Mrd. € (Vorjahr 3,8 Mrd. €) weiter angestiegen. Auch die Einkaufsmenge stieg von 410.423 Tonnen auf 413.496 Tonnen im Jahr 2017 erneut an.

 

Lediglich im Außer-Haus-Verzehr konnte das FIZ einen Rückgang feststellen, der zu einem Pro-Kopf-Verbrauch von 13,5 kg (Vorjahr 14,4 kg) geführt hat. Unverändert beliebt sind bei den Verbrauchern Lachs, Alaska-Seelachs, Hering, Thunfisch und Forellen, auf die rund drei Viertel des Verbrauchs an Fisch fallen.

 

Besonders nachgefragt wurden im Jahr 2017 Fischkonserven und Marinaden, die sich auf den 1. Platz in der Beliebtheitsskala der Produkte vor Tiefkühlfischerzeugnisse gesetzt haben. Auch die Vielzahl an Erzeugnissen, die aus Krebs- und Weichtieren angeboten werden, fand beim Verbraucher einen guten Absatz.

 

Spitzenreiter im Fischeinkauf blieben im Jahr 2017 die Verbraucher in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin, während in Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz noch Platz in den Einkaufswagen ist.

 

„Für das Jahr 2018 sind wir zuversichtlich, dass die in Deutschland angebotene Vielfalt und Qualität der Erzeugnisse aus den Meeren, Flüssen und Seen die Verbraucher wieder überzeugen werden", betont Thomas Lauenroth, Vorsitzender des FIZ. Angesichts der ebenfalls guten Entwicklung der Nach-frage nach Fisch und Meeresfrüchten außerhalb Deutschlands muss damit gerechnet werden, dass für gleiche Qualität aus nachhaltigem Fang beziehungsweise umweltverträglicher Aquakultur zukünftig mehr bezahlt wer-den muss. „Insbesondere in asiatischen Staaten sehen wir eine immer größer werdende Verbraucherschaft, die bereit ist, für Fisch tiefer in die Tasche zu greifen", verdeutlicht Thomas Lauenroth das aktuelle internationale Marktgeschehen, welches auch Auswirkungen auf den deutschen Markt hat.

 

Weitere Informationen rund um Fisch und Meeresfrüchte und über einen nachhaltigen Fischeinkauf stehen auf der Homepage des FIZ (www.fischinfo.de) sowie über die Internetangebote „Fischbestände online" (www.fischbestaende-online.de) und „Aquakulturinfo" (www.aquakulturinfo.de) bereit.


Kontakt für weitere Informationen:
Fisch-Informationszentrum (FIZ) e.V.
Sandra Kess ● Große Elbstraße 133 ● 22767 Hamburg
Tel.: 040 / 389 25 97 ● Fax: 040 / 389 85 54 ● E-Mail: info@fischinfo.de