Ab sofort können Verbraucher leichter und schneller an verständlich aufbereitete Informationen zum Thema Aquakultur gelangen: Unter der wissenschaftlichen Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wurde mit „Aquakulturinfo“ eine wissensbasierte Internetplattform zur Aquakultur geschaffen, die für jedermann frei zugänglich ist.

 

 

Weltweit ist die Aquakultur der am stärksten wachsende Sektor der Landwirtschaft. Neueste Prognosen gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2030 mehr Fische, Krebse und Weichtiere aus Aquakultur stammen als aus , Wildfängen (Hier erfahren Sie mehr.).

 

Das IGB hat eine unabhängige Informationsplattform zur Aquakultur entwickelt, die alle Zielgruppen mit wissenschaftlich fundierten Informationen zur Fischzucht versorgt. Im Rahmen der EU-Veranstaltung „Nachhaltiger Fischkonsum“ in Hamburg wurde das neue Internetportal durch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth, offiziell eröffnet.

Mit Aquakulturinfo wird in diesem Bereich der Lebensmittelproduktion erstmals eine wissensbasierte Enzyklopädie zur Verfügung gestellt. In anschaulicher Weise informiert die Plattform u.a. über die in Aquakultur gezüchteten Fische, Krebse, Muscheln und Algen, über Produktions- und Zuchtmethoden, Tiergesundheit, Futtermittel und Qualitätssicherung. Berücksichtigt werden ebenfalls die technische Seite der Aquakultur, ebenso wie Medikamentierung und artgerechte Haltung. Weiterhin werden aktuelle Forschungsansätze vorgestellt und Fragen diskutiert, wie z: B. die Frage, ob eine Forelle vegetarisch ernährt werden kann und sollte.

 

Für die wissenschaftliche Betreuung des Internetportals ist ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Sven Würtz und Dr. Björn Hermelink vom IGB Berlin verantwortlich. Als Grundlage für die Beiträge dienen Ergebnisse aus der Aquakulturforschung, die laufend aktualisiert werden. Ein wissenschaftliches Gremium von Experten prüft die inhaltliche Qualität aller Beiträge. „Unser Ziel ist es, eine zentrale Anlaufstelle für Informationssuchende im Bereich der Aquakultur zu sein. Dafür bereiten wir wissenschaftliche Ergebnisse redaktionell spannend und mit anschaulichem Bildmaterial auf“, erklärt Projektleiter Dr. Sven Würtz. „Verbraucher, Züchter, Unternehmen der fischverarbeitenden Industrie und des Lebensmittelhandels und Politiker – alle Interessengruppen sollen bei uns die jeweils relevanten Informationen finden“, ergänzt Dr. Hermelink.

 

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